Dieses Mal kein Sachbuch

Jetzt naht das 3. Osterfest, an dem uns Corona fest im Griff hat. Mit der vielen Zeit in „Einzelhaft“ habe ich eine Menge anfangen können. Dazu gehört die Beteiligung an einem Audiowalk, Tapezieren, Klamotten aussortieren und neben meiner Arbeit, ein Buch zu schreiben. Bücher habe ich schon einige geschrieben, aber eben immer Sachbücher. Dieses wird über die Zeit während Corona gehen und nun kommt auch noch Putins Krieg hinzu. Der Schwerpunkt wird die Familiengeschichte sein, die sich nach und nach entfaltet. In langen und häufigen Telefonaten zwischen Mutter und Tochter kommt Verdrängtes und Verschüttetes ans Licht. Die beiden leben zwar in Berlin, aber während der Logdown-Phasen stehen ihnen hauptsächlich Telefon und Post zur Verfügung. Diese Umstände führen dazu, dass sich durch die Einzelhaft, der Fokus verändert und eine Innenschau beginnen kann, die nicht nur tiefenpsychologische Ausmaße annimmt, sondern auch per Zoom von einer Therapeutin begleitet wird.

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